Romanze aus dem vaterländischen Schauspiel „Herzog Ulrich“
J. Abenheim
Für die Liebe, für die Ehre
greift der Ritter kühn zur Wehre,
reitet heiter in die Schlacht.
Schwerter brechen, Lanzen splittern,
doch sein Herz wird nie erzittern;
an sein Liebchen hat's gedacht!
Durch die Blitze der Geschoße
stürmt er hin auf wildem Rosse,
bis der Sieg dem Tapfer'n lacht.
Banner grüßen, Hörner schallen,
doch sein Herz, in stolzem Wallen,
an das Liebchen hat's gedacht!