Ach Gott wie ist das Herz beschwert

J. Bandisch

Ach Gott, wie ist das Herz beschwert,

geht Eines von uns scheiden,

das nimmer zu uns wiederkehrt;

ach, welch ein bitt'res Leiden!

Und ist's ein Kind, ein liebes Kind,

wie blutet da das Herze!

Wie lang', wie lang' die Nächte sind!

Die Wunde brennt vom Schmerze.

Was will der frische Blumenduft,

es quellen heiße Tränen;

wir sehen eine weite Kluft

vor unser'n Augen gähnen.

Nur Einer ist's, der Tost vermag

in Trübsal uns zu senden:

Nach oben, nach dem lichten Tag

lasst uns die Blicke wenden!