Nimmer
J. Baroni-Cavalcabò
Im Walde lag ich im Grünen
bei rosigem Abendschein
und dachte vergangener Zeiten
mit stiller Herzenspein.
Ich dachte so mancher Freude,
die sonst meinen Busen durchglüht,
ich dachte der seligen Liebe,
die lange, schon lange verblüht.
„Und kehrst du denn nimmer wieder?“
So rief ich mit Tränen im Blick,
„und bist du auf ewig entschwunden,
du süßes, du einziges Glück?“
Da rauschten stärker die Bäume,
und finst'rer ward's im Wald;
ein Schauer durchflog meine Seele
wie Grabesluft so kalt.