Marschall Vorwärts
J. D'Alquen
Von allen Helden deutscher Art
sei einer stets gepriesen,
der auf der Deutschen Heldenfahrt
als Meister sich erwiesen.
Wie auch das Los, das ernste, rollt,
und wie das Schicksal ihm gegrollt,
er rief der Fahne schwarz-rot-gold:
Vorwärts, ja vorwärts,
und vorwärts ging's im Sause.
Glück blüht aus jedem Strauße!
Wo Blücher seine Fahne hisst,
da kennen wir kein Schwanken,
kein Krebs da einzureihen ist
mit Rückzuges-Gedanken.
Mag diese Brut im sicher'n Loch
feige sich schmiegen in das Joch,
wir rufen mit den Alten noch:
Vorwärts, ja vorwärts,
und vorwärts geht's im Sause,
zum Kampfe wie zum Schmause!
Ja, alter Marschall, komm als Geist,
die Scharen anzuführen;
wo's immer hinzuschreiten heißt,
hilf unser Volk zu rühren,
nicht bloß in des Gefechtes Dampf,
auch hier in jedem geist'gen Kampf
ruf' du mit zürnendem Gestampf:
Vorwärts, ja vorwärts,
und vorwärts ging's im Sause
den alten Zopf zerzause!
Von Kanzel und Katheder lass,
o Geist, den Ruf erschallen,
im Rat und im Gerichte bass
den Machtspruch widerhallen,
und wo die alte Brut der Nacht
auch giftgeschwollen grollt und wacht,
gelinge es mit deiner Macht!
Vorwärts, ja vorwärts,
und vorwärts ging's im Sause,
wir halten's rein im Hause!
O froher, alter deutscher Marsch,
nie mögest du verstummen;
dem Freunde süß, dem Feinde barsch
sollst du das Ohr durchsummen!
Des edlen Blüchers edles Wort,
das uns zum Siege immerfort
anführt in Ost, Süd, West und Nord:
Vorwärts, ja vorwärts,
und vorwärts ging's im Sause,
als wie in Sturmes Brause!