Muttertändelei

J. D'Alquen

Wängelein rot, Stirnelein klar,

Äugelein blau, seidenes Haar;

wie ist mein Kind lieblich und schön,

möchte in Lust selig vergeh'n.

Kommt, meinen freundlichen Engel zu seh'n!

Krämer, du kömmst, bietest mir Geld;

's ist mir nicht feil selbst für die Welt!

Danke gar schön, Liebchen, o nein!

Kindelein, bleibst immer nur mein!

Ach, wie so selig ist's, Mutter zu sein!

Liege fein still hier an der Brust,

munterer Schelm, du meine Lust!

Engelein fein, himmlisch wie du,

bringen dich sanft lullend zur Ruh'.

Schlumm're, holdseliger Liebling, nur zu!