Schön wie der Mond

J. Dessauer

Schön, wie der Mond,

Der nächtlich einsam wallt,

So schön bist Du,

Doch auch so ernst und kalt.

Mein Herz ein See,

In dem Dein Bildnis ruht

Und bist Du nah,

So wechselt Ebb' und Flut.

Du aber teilst

Dies wilde Drängen nicht,

Streu'st still auf mich

Dein träumerisches Licht.