Der Heimliche

J. Doles

Die Neugier und das Mienendeuten,

Der Forscher dunkler Heimlichkeiten,

Übt meinen Mund im Nein und Ja.

Doch zwingt mich ihr vertrautes Fragen

Vertraulich Ja und Nein zu sagen,

So denk' ich im Herzen

la, la, la, la, la.

Schon lange schmeck' ich ein Vergnügen,

Das ich der schlauen Welt verschwiegen,

Der ganzen schlauen Welt beinah.

Nicht Gold und Ruhm sind meine Freude,

Sie reizen, wie ich glaube, beide,

Doch lieblicher reizet

la, la, la, la, la.

Ich läugne nicht die zarten Triebe

Und daß ich längst das Glück der Liebe

Mir für den albern Haß ersah.

Doch unter allen den Gestalten,

Die ich für liebenswerth gehalten,

Bezaubert mich meine

la, la, la, la, la.

Und warum soll ich sie auch nennen,

Die Augen, welche Schönheit kennen,

Die kennen dich ja Sylvia!

Mehr aber braucht man nicht zu wissen,

Ich weiß, was ich versprechen müssen,

Als du mir dein Herze

la, la, la, la, la.

Sie haßt mich nicht, ich müßt es lügen,

Nur, sprach sie, Damon, sei verschwiegen!

Und alles, was sie sprach, geschah.

O ja, ihr schweigt, ihr stummen Linden,

Die Stunden, die uns dort verschwinden,

Verschwinden uns unter

la, la, la, la, la.