Ostwärts
J. Gessinger
Der Himmel treibt silberige Kegel
Voll reinsten Lichts die Wasser durch.
Flink reffen wir die grauen Segel
Und hinter uns bleibt Frauenburg:
Die Märchenstadt der schmalen Gassen,
Der Domherrn und der Fischerleut,
Auf krummen wölbigen Terrassen
Von Lichtopalen überstreut.
Das Haff schlurft träge in den Rohren.
Der Kahn liegt auf den Wellen breit.
Uns ging der Sinn für Zeit verloren;
Wir segeln ostwärts frei von Zeit.