Stern und Mensch

J. Giehrl

Du blickst umsonst mit stummen Fragen

In Sehnsucht auf zum Sterneschein,

Du musst Dein Schicksal dennoch tragen,

Ein Mensch und nicht ein Stern zu sein.

Sie dürfen unerschüttert schreiten

In hohem Frieden ihre Bahn!

Nicht reicht an ihre Ewigkeiten

Die scheue Schuld, der wilde Bahn!

Sie dürfen Alles schauend wandeln,

Sie leuchten nur, sie wärmen nicht,

Du mußt mit Herz und Willen handeln,

Mußt wärmen auch mit Deinem Licht!