Jetzt fleh'n wir, weil die Nacht will nah'n

J. Kalliwoda

Jetzt fleh'n wir, weil die Nacht will nah'n,

dich, aller Dinge Schöpfer, an,

dass deine Güte mildiglich

uns schütz' und schirme kräftiglich.

Fern weiche jedes Truggebild

und Traumgesichte scheu und wild;

durch dich vor Feindes Macht gedeckt,

sei unser Leib stets unbefleckt.

Dies, Vater, gib vom Gnadenthron,

und du, dem Vater gleicher Sohn;

dem mit dem Geist, der Trost verleiht,

sei Ehr' und Preis in Ewigkeit.

Amen!