Die Geldheirat
J. Krieger
Wer nach Geld und Gut will freien,
Wird sein Freien bald bereuen:
Denn es trifft zum öftern ein,
Dass der Herr ein Knecht muss sein.
Nimmt etwa ein armer Narre
Eine alte reiche Scharre,
Zieht sie seine Hosen an,
Und er bleibt ihr untertan.
Drum so denk ich alle Stunden,
Lieber los als so gebunden.
Wer was kann in dieser Welt,
Der besteht auch ohne Geld.