Der Ton
J. Marx
Es singt in tiefem Tone
In mir, so schwer und an Gold so reich,
Ich bin einem mächtigen Herrn gleich,
Ein König in Mantel und Krone.
Lehnt stumm die Nacht an die Scheiben,
Dann singt mir der Goldlaut durch Herz und Hirn,
Verschlingt die Gedanken von Firn zu Firn
Hinaus in das Weltentreiben,
Und trägt mich zu fremden Borden,
Wo Sterne im Reigen beisammen stehn.
Es will mir das Herz vor Glück fastvergehen,
Zu brausenden, langen Akkorden.