Die Sängerin

J. Marx

Die Worte, die in einer schattenhaften Stunde der Dichter flüsterte,

Als er ganz langsam durch die Straßen ging,

Sie kommen noch viel süßer jetzt aus ihrem Munde.

Sie singt von Liebe, singt mit Beben,

Verschönt, erhellt von einem inneren Licht,

Als sänge sie ihr eignes Leben.

Jetzt schweigt sie – und ihr lächelndes Gesicht

Scheint unsichtbaren Küssen hingegeben.