Herbst

J. Marx

Tausend goldne Blätter sinken,

Herbst ist da!

Ferne helle Sterne blinken,

Traum ist nah.

So werd ich niemals, Herbst,

aus deinen übervollen Händen

meiner Sehnsucht Glück empfahn,

um in seligem Verschwenden

meines Lebens Ziel zu nahn?

Stille; nur ein Windrad geht wie einst,

Nebel schweben über abenddunkle Wiesen,

und du weinst.

So werd ich niemals, Glück,

in deinen weichen Armen ruhn.

Muß in Sehnsucht weiter ziehen,

Herbst ist da.