Beim stummen Gange durch die finstern Bäume
J. Müller-Hermann
Beim stummen Gange durch die finstern Bäume,
und wo nicht Laub und Ast zu flüstern wagen,
da werd' ich stille stehn, in Gruß mich neigen,
o Trösterin, o Abendeinsamkeit.
Und bei dem Weiher voll erloschnem Glanze,
der eine Träne auf des Abends Wange,
da werd' ich stille stehn, in Gruß mich neigen,
o Trösterin, o Abendeinsamkeit.
Und bei dem blassen Himmel, der in Lichtern
die Sonne träumt, die lange sterben mußte,
da werd' ich stille stehn, in Gruß mich neigen,
o Trösterin, o Abendeinsamkeit.