Von Sternen glitt ein stummer Funke

J. Müller-Hermann

Von Sternen glitt ein stummer Funke

und sank in warme Erdennacht;

ihn griff das Spiel der lauen Winde

und wog ihn sacht und trug ihn sacht.

Ich fing ihn mit den stillsten Händen:

er war nur Glut, doch Flamme nicht.

So hob ich ihn auf deinen Scheitel,

da ragst du nun und strahlst ein Licht!