Jetzund kömpt die Nacht herbey

J. Nauwach

Jezzund kömmt die Nacht herbei,

Vieh und Menschen werden frei,

Die gewünschte Ruh geht an;

Meine Sorge kommt heran.

Schöne glänzt der Mondenschein;

Und die gülden Sternelein;

Froh ist alles weit und breit,

Ich nur bin in Traurigkeit.

Zweene mangeln überall

An der schönen Sternen Zahl;

Diese Sterne die ich mein'

Ist der Liebsten Augenschein.

Nach dem Monden frag' ich nicht,

Dunkel ist der Sternen Licht;

Weil sich von mir weggewendt

Asteris mein Firmament.

Wann sich aber neigt zu mir

Dieser meiner Sonnen Zier,

Acht' ich es das beste sein,

Daß kein Stern noch Monde schein'.