Draussen, wo der Weg sich scheidet
J. Pache
Draußen, wo der Weg sich scheidet,
liegt ein schattig stiller Platz,
dunkles Moos den Boden kleidet;
dort traf oft ich meinen Schatz.
Oben rauschen grüne Bäume,
wilde Rosen blüh'n im Hag,
und ich denk' an süße Träume
und an Worte, die sie sprach.
Klagend singen Nachtigallen,
Träne hin auf Träne rinnt,
denk' an Schwüre, die gefallen
und so leicht gebrochen sind.