Empor
J. Pembaur
Nun schwingt der Lenz die blauen Fahnen,
Lawinen donnern in das Tal,
und golden blühen an den Lahnen
Aurikeln auf mit einem Mal.
Die Alpenrose steht am Wege,
der Gießbach von der Freiheit spricht;
nun wird die alte Sehnsucht rege,
der alte Drang empor zum Licht.
Zur Firnenwarte will ich gehen,
an der der Sonnenstrahl zerbricht,
und meinen Herrgott will ich sehen
von Angesicht zu Angesicht.