Abschied

J. Raff

Weit umher im spiegelglatten Meere

ist von Sturm und Wogen keine Spur,

lautlos liegt die ungeheure Leere,

heil'ge Ruhe feiert die Natur.

Einen Blick noch weih' ich diesem Lande,

lösen mögen sich dann alle Bande

meines Herzens. Fahret wohl! ewig wohl!

Ja fahrt wohl ihr lieblichen Gestalten

all meines theuren Vaterlands;

nur in meiner Brust seid Ihr enthalten

seid geflochten dort zum schönen Kranz.

Sieh'! dort schwindet schon die lietzte Küste,

einen Blick noch und des Meeres Wüste

nimmt mich auf. Fahret wohl! ewig wohl!