Woll' keiner mich je fragen

J. Schachner

Woll' keiner mich je fragen,

warum mein Herz so schlägt;

ich kann's nicht fassen, nicht sagen,

was mich bewegt.

Als wie im Traume schweben

trunken die Sinne mir;

all' meine Gedanken

sind nur bei dir.

Die Welt hab' ich vergessen,

seit ich dein Auge geseh'n,

ich möchte dich an mich pressen

und still im Kuss vergeh'n.

Mein Leben möcht' ich lassen

um ein Lächeln von dir,

und du, ich kann's nicht fassen,

versagst es mir.

Ist's Schicksal, ist's dein Wille?

Du siehst mich nicht.

Nun wein' ich, stille, stille,

bis mir das Herz zerbricht.