Schlaf ein
J. Schäffer
Mit sanften Flügeln senkt die Nacht
Sich auf die Erde nieder,
Was Leides dir der Tag gebracht,
Ihr Dunkel hüllt es wieder.
Sie singt dich ein mit leisem Sang
Wie Mütter ihre Kinder,
Und schlugst du wachend noch so bang,
Im Schlaf, Herz, schlägst du linder.
Viel schöne Träume schickt die Nacht
Dem, dessen Herz in Ängsten,
Schlaf ein! und dem, der nie erwacht,
Schickt sie den schönsten, längsten.