Ich wollte in die Fremde gehn
J. Vesque von Püttlingen
Ich wollte in die Fremde gehn
weit bis ans End' der Welt,
da sah ich sie am Tore stehn,
als hätten wir uns bestellt.
Wir gingen miteinander fort
eine gute Strecke Land,
und keins von beiden sprach ein Wort,
als wären wir nicht bekannt.
Und als ich bis zur Grenze kam,
da sagt ich ihr: Ade!
Doch als ich von ihr Abschied nahm,
tat mir's im Herzen weh!
Und als ich ihr ins Aug'geblickt
und eine Träne sah,
da hab'n wir uns an die Brust edrückt
und sind nun wieder da,
da hab'n wir uns an die Brust gedrückt
und sind nun wieder da.