Der Neck
Jean Sibelius
Schwarze Fichten und moos'ges Feldgestein,
werfen die dunkelen Schatten tief hinein,
in die schäumende silberne Flut.
Einsam ein Knabe dort sitzt am Bachesrand,
träumerisch, bleich, eine Geige in der Hand,
und lieblich ertönet sein Spiel.
Mit der Goldharfe plötzlich nun erscheint,
dort in den Fluten, und spielt, mit ihm vereint
der Neck mit dem silbernen Bart.
War ich's doch selbst, der dort im Geist geweiht,
Necklein der Bach, der vorüber dort geeilt
und schäumend die Wang' mir benetzt.