Keine gleicht von allen Schönen

Joseph Carleton

Keine gleicht von allen Schönen,

Zauberhafte, dir!

Wie Musik auf Wassern tönen

Deine Worte mir;

Wenn das Meer vergißt zu rauschen,

Um entzückt zu lauschen,

Lichte Wellen leise schäumen,

Eingelullte Winde träumen:

Wenn der Mond die Silberkette

Über Fluten spinnt,

Deren Brust im stillen Bette

Atmet, wie ein Kind:

Also liegt mein Herz versunken,

Lauschend, wonnetrunken,

Sanft gewiegt und voll sich labend,

Wie des Meeres Sommerabend.