Allein

Julius Bittner

Du böse Straße! Du hast mir ihn geraubt!

Wie ziehst du in der Mittagsglut grellweiß bestaubt

in unerbittlich strenger Krümme hügelan!

Du harte Räuberin! Was hab ich dir getan?

Du liegst wie eine träge, satte Schlange da

und siehst mich Arme, der groß Leid geschah,

aus kalten weißen Augen höhnisch an,

daß es mich trotz der Hitze frostig überrann.

Dich ist er fortgeschritten und du nahmst ihn mir.

Er ging davon, ich Arme bleibe hier

und stehe da und schaue unverwandt

die Straß' entlang, auf welcher er entschwand.