Geistliches Lied

K. Reinecke

So nimm denn meine Hände

und führe mich

bis an mein selig Ende

und ewiglich.

Ich mag allein nicht gehen,

nicht einen Schritt;

wo du wirst geh'n und stehen,

da nimm mich mit.

In dein Erbarmen hülle

mein schwaches Herz

und mach es gänzlich stille

in Freud und Schmerz.

Lass ruhn zu deinen Füßen

dein armes Kind;

es will die Augen schließen

und glauben blind.

Wenn ich auch gleich nichts fühle

von deiner Macht,

du führst mich doch zum Ziele,

auch durch die Nacht.

So nimm denn meine Hände

und führe mich

bis an mein selig Ende

und ewiglich!