Schifferlied

K. Reissiger

Hinaus, hinaus, die Wogen schwellen,

das Weltmeer tobt in stiller Wut,

und plätschernd koset mit den Wellen

das Schiffchen, das im Hafen ruht.

Die Segel hinauf, hinaus, hinaus,

leb' wohl, du geliebtes Vaterhaus!

Den Anker los und ab vom Hafen,

hinein ins weite Nebelmeer,

und wenn sie in der Heimat schlafen,

zieh'n wir im Ozean umher.

Nun rüstig hinweg vom heimischen Strand,

leb' wohl, du geliebtes Vaterland!