An Laura, abends

K. Seckendorff

In dämmernder Ferne da schimmerts so schön,

dort wallet und wanket auf friedlichen Höh'n,

die schönste der Schönen, mir werther als Gold,

du, Laura!, der einzig und ewig ich hold.

Wenn seelige Tage entschweben mir schnell,

wen sonnige Morgen mir scheinen so hell,

wenn Sterne mir winken in freundlicher Nacht!

So hat es dein Zauber, o Liebe! Gemacht.