Dank

K. Weigl

Niemand stört. Das Friedhofgras

Steht betaut im Sonnenscheine.

Als ich glücklos einst hier saß,

Fiel verdorrt mein Hoffen ab.

Mutter, kalt wie Leichensteine

Blickt ich auf dein Grab.

Drüben glänzt das grüne Land.

O, mein Herz will ich nun hüten,

Mutter, weil ich eine fand,

Die ein Herz in meines gab.

Mutter, Mutter, blaue Blüten

Schütt ich auf dein Grab.