Der toten Mutter

K. Weigl

Mein Herz, das ist ein stilles Grab,

Darin ich dich gebettet hab.

Dort wächst und grünt ein Lebensbaum,

Von deiner Liebe ein steter Traum.

Ob meine Tage in Wehmut wallen,

Dort schluchzen und jauchzen die Nachtigallen,

Und singen uns, die der Tod nicht schied,

Ein selig Auferstehungslied.