Du wolltest deine weiße Hand
K. Weis
Du wolltest deine weiße Hand
auf meine Stirne legen,
und meinem Sange flüsterte
dein Lippenpaar wie Segen.
Du hast dein Herze aufgetan
in süßen Liebesstunden,
und was ich träumend nie geahnt,
ich hab' es still empfunden.
Du hast das Herz verwandelt mir
in eine Liederwiege,
du hast gesegnet jedes Lied
zum teuren, heil'gen Siege.
Die Tränen flohn aus meinem Aug',
in meiner Stirn ward's lichter,
ich wachte aus dem Traume auf
und bin der Liebe Dichter.