Klage
K. Wiener
Geht nun, was dein ist, Gott, verkannt,
Gering auf Erden? Muß es leiden
Die Qual ruhlosen Wanderns im Land,
Zu Menschen gehn, um wieder zu scheiden?
Immer nur scheiden von Stunde zu Stunde,
Von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz --
Gott, wessen ist Leid, Gott, wessen der Schmerz?