Es zwitschert ein Vöglein
R. Kahn
Es zwitschert ein Vöglein: Komm' mit! Komm' mit!
Zu fröhlichem Wandern, beflügle den Schritt!
Die Welt ist so schön, die Welt ist so weit,
Und auf rastlosen Flügeln enteilet die Zeit.
Die blumigen Auen, die ragenden Höhn,
Es kann sich mein Auge nicht müde dran sehn:
Der schimmernde Stern und der rauschende Wald, --
Stets faßt er mein Herz mit erneuter Gewalt.
Wohl wandert's sich lustig den Stab in der Hand,
Und doch bleibt mein Sinn an die Heimath gebannt,
Da schlägt mir ein Herz, und das Herz ist so reich,
Und es schenkt mir die Welt und den Himmel zugleich.