Nun schläfst du wohl in sanfter Ruh
L. Bödecker
Nun schläfst du wohl in sanfter Ruh
Und träumst vom Liebsten dein.
Mir schloß kein Schlaf die Augen zu;
Schon bleicht der Sterne Schein.
Nach dir allein zieht es mich bin,
Seh' nicht der Tage Lauf;
Und wenn ich müd' entschlummert bin,
Wekt mich die Sehnsucht auf.