Still, keiner darw dat weiten
L. Greger
Wat Mähning sik un Flaut
ganz sachting dauhn vertellen,
wat Leiwes möt dat sin,
wat Heimlichs möt dat gellen!
Denn ümmer, wenn bet tau
de lütten Wellen fleiten,
so hür ik's tuscheln lies':
Still, keiner darw dat weiten!
Und wat Fründ Abendwind
redt mit de gräunen Bläder,
dat is uk kein Gedrähn
vun 't wunnerschöne Weder.
Ne, ne! Sei reden Leiws,
sei reden Heimlichkeiten,
't is uk dat olle Led:
Still, keiner darw dat weiten!
Un in dat Vagelnest
hier baben in de Rüster,
wat is dor för ein lies
Geklukker un Geflüster?
Verstellt Jug as ji willt,
ik weit, wat dat sall heiten,
ja piept man noch so lies':
Still, keiner darw dat weiten!
Un Du, mien hartleiwst Ros',
deiht sik Dien Hart nich rögen?
Willst du de säute Lipp
nich tau mien Lippen bögen?
Wenn Alln's in Leiw genütt,
willst Du denn nich geneiten?
Kumm, kumm! Doch lies', ganz lies'!
Still, keiner darw dat weiten!