Wenn ich einst zum letzten Male
L. Greger
Wenn ich einst zum letzten Male
meine beiden Augen schließe,
möcht' ich, dass aus einer Schale
dunkle Nacht ins Träumen fließe.
Und mein letzter Blick, der schaue
nur die Nacht und ihre Sterne,
träumend von der Sonne Leuchten
zieh' das Leben in die Ferne!
Schrecklich dächt' ich mir ein Scheiden
unter lichten Sonnenstrahlen;
tief vergessen sei mein Leiden,
Nacht lieg' auf den Freudenschalen.
Nein, kein Leuchten soll mich locken!
Ich will an das Frührot glauben,
wenn der Nacht gespenst'ge Flocken
mir das letzte Atmen rauben.
Wenn ich dann zum letzten Male
meine beiden Augen schließe,
möcht' ich, dass aus einer Schale
dunkle Nacht ins Träumen fließe.