Mit warmen Armen halt ich dich

L. Schlegel

Mit warmen Armen halt' ich dich

Vom Traum der Liebe eingewiegt,

Gleichwie die junge Rebe sich

Leis flüsternd um die Ulme schmiegt.

O du mein Stolz, du meine Luft,

Mein Herz, mein Hort, mein Alles du,

In deinem Arm an deiner Brust

Ist meine Freiheit, meine Ruh.

Und flög' ich hoch am Himmelszelt

In freier Luft als Vögelein,

Du sollst doch in der weiten Welt

Nun einzig meine Freiheit sein.