Jüngst hört' ich welchen süßen Lohn

L. Spohr

Jüngst hört' ich welchen süßen Lohn

den Kriegs - und Waidgesellen

verheissen Deines Liedes Ton,

das ließ die Brust mir schwellen.

In Feld und Wald hinaus,

verlassend Herd und Haus,

wie fröhlich wär' ich fortgezogen,

wenn huldreich Du mir würdest dann gewogen.

Dann nähm' ich mit mir zum Geleit

das Echo Deiner Lieder.

Es klingt der süße Schall

noch heut' in meinem Herzen wieder.

Und all mein Leben lang

bewahr' ich diesen Klang,

als Du versprachst in holden Tönen,

dass Liebe soll die Treue krönen.