Auf meinen Wimpern liegt's wie Blei

L. von Erlanger

Auf meinen Wimpern liegt's wie Blei,

Die müden Glieder schwanken,

Im Knäul verworrner Träumerei

Verenden die Gedanken.

Der Tag war freudlos zugebracht,

Drum vor dem Schlafengehen

Wünsch' ich mir selbst zur guten Nacht,

Im Traume dich zu sehen.

All mein Erinnern werde still,

Mein Hoffen und mein Grämen;

Nur dich und deine Liebe will

Ich mit hinüber nehmen.