Ergebung

(Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg

Es wandelt, was wir schauen,

Tag sinkt in's Abendrot,

Die Lust hat eig'nes Grauen,

Und alles hat den Tod.

In's Leben schleicht das Leiden

Sich heimlich wie ein Dieb,

Wir alle müssen scheiden

Von allem, was uns lieb.

Was gäb' es doch auf Erden,

Wer hielt' den Jammer aus,

Wer möcht' geboren werden,

Hielt'st Du nicht droben Haus!

Du bist's, der, was wir bauen,

Mild über uns zerbricht,

Daß wir den Himmel schauen --

Darum so klag' ich nicht.