An den Schlaf
Leopold von Sonnleithner, Edler
Komm, süßer Schlaf, erquicke mich!
Mein müdes Auge sehnet sich
Der Ruhe zu genießen,
Komm, sanft es zuzuschließen.
Wie aber, Freund, o schlößest du
Von nun an es auf ewig zu,
Und diese Augenlieder
Säh'n nie den Morgen wieder?
So weiß ich, daß ein schöner' Licht
Einst meinen Schlummer unterbricht,
[Das ewig, ewig glänzt
Und keine Nacht begrenzet.]