Hinaus! Hinauf! Hinab!
C. Loewe
Hinaus, hinaus! in freie Luft
ist's innen bang und trübe,
ward's Herz zu einer finstern Gruft
der Hoffnung und der Liebe;
hinaus dann in des Waldes Grün,
dort neu zum Leben zu erglühn!
Hinauf, hinauf! Den Berg hinan,
will Kummer dich erdrücken,
schau auf! Den blauen Himmel an,
der Anblick muß erquicken.
Das matte Herz wird neu belebt,
wenn frei das Aug' zum Himmel schwebt.
Hinab, hinab! Zum Meerestrand,
weinst, du der Sehnsucht Thränen,
wenn Keiner auch dein Herz verstand,
die Welle kennt dein Sehnen.
Sie eilt herbei ohn Rast und Ruh,
und lispelt fernen Gruß dir zu.