Ebbe

M. Bach

In Schlick und Schlamm das Fischerboot,

Von letter Welle leis umflutet

Und rot vom Abend überglutet,

Träumt's von Fahrt und Wetternot.

Der Regenpfeifer läuft durchs Watt,

So flink fast wie die Möven fliegen;

Kein Lüftchen spielt, und draußen liegen

Die weiten Waffer spiegelglatt,

Landher, dort überm öden Rand

Der grauen Hügel, hebt sich's finster.

Die Nacht! -- und durch den Dünenginster

Irrt's wie ein Seufzer bang zum Strand.