Lass den Athem deiner Seele
M. Clement
Laß den Athem deiner Seele
Voll zu meiner Seele wehn,
Laß den Hauch von deinen Lippen
Meinem Kuß entgegengehn!
Ach dein Hauch wie Frühlingsnähe
Überschauert mein Gemüth,
Daß ihm blühend auferstehe,
Was schon einmal abgeblüht.
Und wie hell an deinen Lippen
Ich zum Mann bin aufgewacht,
Fühl' ich meines Kinderfriedens
Dämmrung mir zurückgebracht.