Der Narr

M. Reger

Keinen Vater, der das Kinn mir hebt

Keine Mutter, die das Haar mir streichelt,

Keinen Freund, der mir am Herzen lebt,

Keine Frau, die mir den Blick umschmeichelt!

Dennoch schicke ich ein Lachen aus,

Und mit Lächeln wird es aufgenommen,

Alle Türen springen selbst heraus,

Denn der Narr, der Narr ist angekommen.

Aber wenn sich dann der Schwarm verlor,

Heb' ich meine Arme auf in Stöhnen;

Was ich nachts mir in die Kissen schwor,

Ist ein Haß, heran geschwemmt von Tränen.