Am Steuer

M. Schweikert

Meines Schiffes Steuer führ ich.

Weiß allein, wohin es geht.

Und die schweren Ruder rühr ich

Still und stet.

Einsam in die Ferne trag ich

Meines Willens stolze Wehr

Und nach Land und Leuten frag ich

Längst nicht mehr.

Hinter mir im tiefen blauen

Wasser glitzert eine Spur.

Mögen Freund und Feinde schauen,

Wo ich fuhr.