Siegvater
M. Schweikert
Siegvater, sause durch die Nacht!
Einsog ich deines Sturmes Hauch.
Du hast ja meine Seele auch,
den Atem meiner Brust entfacht.
Durch Sturm und Wetter braust dein Ruf.
Du Totenkönig, Lebensheld,
und Wald und Heide, Senke, Feld
macht fruchtbar deiner Rosse Huf.
In dir muss alles Sein verweh'n.
Erschüttert steh' ich, Sohn der Zeit,
und fühl' in dein er Ewigkeit
mein Sterben, mein Wandeln, mein Aufersteh'n!