Manch' schöne Stunde schlug mir einst

M. Stange

Manch schöne Stunde schlug mir einst,

Ich höre den Klang noch heut,

Der summt und schauert durch mein Gemüth,

Wie verhallendes Glockengeläute.

Und manchen Trost und manchen Traum

Hab' ich zu Grabe getragen;

Ein großer Friedhof ward davon,

Ich sehe die Male ragen.

Nun tret' ich still von Mal zu Mal

Und sinne, was es bedeute,

Im Herzen tief vom verlornen Glück

Das verhallende Glockengeläute.