Unwiederbringlich ist dahin
N. Medtner
Unwiederbringlich ist dahin,
Dahin, was unser war.
Wir tragen dieses harte Los
Wie eine schwere Last.
Schau hin, wie dort der breite Strom
Zum Felsen abhang treibt, wo sich
Die Flut aufbrausend türmt und ewig
Vorwärts drängt
In ungehemmtem, wilden Lauf,
der nimmer, nimmer kehrt zurück.
Doch blickst du zu den Hügeln dort,
So wird dein Atem leicht.
Das Auge, trüb vom Tränenstrom,
Läßt dich durch Schleier sehn,
Wie dort des Flusses Allgewalt
Ins Uferlose strömt.
Ein tiefer Friede füllt die Brust,
nun die Seele spürt,
Daß auch für sie die Stunde kommt,
die sie hinüberführt.